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Angebot 323 von 391 vom 20.07.2022, 10:10

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d)

Aufgabenbeschreibung:

An der Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. Sep­tem­ber 2022 an der Pro­fes­sur »Bau­che­mie« die Stelle als

wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (m/w/d)

zu beset­zen. Die Stelle ist zunächst für 12 Monate befris­tet. Eine Ver­län­ge­rung ist nach den gel­ten­den Rege­lun­gen des Wis­sen­schafts­zeit­ver­trags­ge­set­zes (WissZeitVG) mög­lich. Es han­delt sich um eine Teil­zeit­stelle mit einer wöchent­li­chen Arbeits­zeit von 30 Stun­den.

Auf­ga­ben­ge­biet:
Das Tätig­keits­feld umfasst die Mit­ar­beit in dem For­schungs­pro­jekt »Expe­ri­men­telle Unter­su­chun­gen und mikro­struk­tur­ba­sierte Model­lie­rung des elas­ti­schen und vis­ko­elas­ti­schen Ver­hal­tens von PCC in Abhän­gig­keit von der Tem­pe­ra­tur«.
Der Arbeits­schwer­punkt liegt in der Model­lie­rung bzw. Simu­la­tion des Mate­ri­al­ver­hal­tens von poly-mer­mo­di­fi­zier­tem Beton (engl.: Poly­mer­mo­di­fied Cement Con­crete - PCC) bei gege­be­nen Belas­tungs-zustän­den. Dazu sol­len bereits gewon­nene Unter­su­chungs­er­geb­nisse in einem semi­ana­ly­ti­schen Mul­ti­s­ka­len­mo­dell, das auf Metho­den der Kon­ti­nu­ums­mi­kro­me­cha­nik basiert, gebün­delt wer­den. Ziel ist es, aus­ge­hend vom spe­zi­fi­schen mikro­struk­tu­rel­len Ver­hal­ten durch einen Bot­tom-up Ansatz homo­ge­ni­sierte Eigen­schaf­ten auf der Makro­skala zu bestim­men. Dabei sind Prin­zi­pien der Thermo-poro­elas­ti­zi­tät zu berück­sich­ti­gen, um so die Tem­pe­ra­tur­ab­hän­gig­keit der mecha­ni­schen Eigen-schaf­ten von PCC vor­her­sa­gen zu kön­nen.
Zu den Auf­ga­ben gehört ebenso die Publi­ka­tion von Ergeb­nis­sen in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Jour­na­len als auch auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len Fach­ta­gun­gen.

Erwartete Qualifikationen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
Vor­aus­set­zung für die Ein­stel­lung ist ein erfolg­reich abge­schlos­se­nes Uni­ver­si­täts­stu­dium im Bereich der Natur­wis­sen­schaf­ten, der Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, der Mate­ri­al­wis­sen­schaf­ten, des Bau­in­ge­nieur­we­sens, der Infor­ma­tik, der Mine­ra­lo­gie oder der Bau­che­mie.

Fol­gende Fähig­kei­ten/Qua­li­fi­ka­tio­nen wer­den erwar­tet:
  • sehr gute Kennt­nisse im Umgang mit Soft­ware zur Lösung mathe­ma­ti­scher Pro­bleme (z. B. Mat­lab, Maple),
  • die Fähig­keit, Mate­ri­al­ver­hal­ten mathe­ma­tisch zu beschrei­ben,
  • Erfah­run­gen im Bereich der Cha­rak­te­ri­sie­rung von zement­ge­bun­de­nen Bau­stof­fen, vor allem bezüg­lich des mecha­ni­schen Ver­hal­tens (elas­ti­sches Ver­hal­ten, Krie­chen, Schwin­den)
  • ana­ly­ti­sches Denk­ver­mö­gen,
  • Bereit­schaft und Fähig­keit zum selbst­stän­di­gen wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten,
  • Team­fä­hig­keit, aus­ge­prägte Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit,
  • sehr gute Deutsch- oder Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift.

Hinweise zur Bewerbung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung.

Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Ihre Bewer­bung, mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen, rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer B/DMP-17/22 bis zum 15. August 2022 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Bau­in­ge­nieur­we­sen
Pro­fes­sur Bau­che­mie und Poly­mere Werk­stoffe
Frau Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Chem. Andrea Osburg
Cou­d­ray­straße 11 A
99423 Wei­mar

E-Mail: andrea.osburg@uni-weimar.de

Hin­weise zum Daten­schutz
Bitte beach­ten Sie, dass bei einer unver­schlüs­sel­ten Kom­mu­ni­ka­tion per E-Mail die grund­sätz­li­che Mög­lich­keit besteht, dass die an der Über­tra­gung betei­lig­ten Stel­len die Inhalte der Nach­richt zur Kennt­nis neh­men kön­nen. Da der ver­schlüs­selte Emp­fang Ihrer E-Mail sei­tens der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar nicht gewähr­leis­tet wer­den kann, emp­feh­len wir Ihnen, die Bewer­bungs­un­ter­la­gen per ver­schlüs­sel­ter PDF-Datei unter Benut­zung der Kenn­zif­fer »B/DMP-17/22« als Pass­wort zu ver­sen­den. Die­ses Ver­fah­ren kann die Ver­trau­lich­keit der Inhalte für die­sen Über­tra­gungs­weg zwar nicht abso­lut sicher­stel­len, aber deut­lich erhö­hen.
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