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Angebot 37 von 343 vom 23.09.2022, 00:00

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Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dres­den - Bereich Geis­tes- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Dis­rup­tion and Socie­tal Change Cen­ter (TUDiSC)

Die TU Dres­den ist eine der elf Exzel­len­z­u­ni­ver­sitä­ten Deut­sch­lands. Als Voll­u­ni­ver­sität mit brei­tem Fächer­spek­trum zählt sie zu den for­schungs­s­tärks­ten Hoch­schu­len. Aus­tau­sch und Koope­ra­tion zwi­schen den Wis­sen­schaf­ten, mit Wirt­schaft und Gesell­schaft sind dafür die Grund­lage. Ziel ist es, im Wett­be­werb der Uni­ver­sitä­ten auch in Zukunft Spit­zen­plätze zu bele­gen. Daran und am Erfolg beim Trans­fer von Grund­la­gen­wis­sen und For­schung­s­er­geb­nis­sen mes­sen wir unsere Leis­tun­gen in Lehre, Stu­dium, For­schung und Wei­ter­bil­dung. Wis­sen schafft Brü­cken. Seit 1828.

wiss. Mit­ar­bei­ter/in / Dok­to­rand/in (m/w/d)

(bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen E 13 TV-L)

Die Stelle ist, vor­be­halt­lich vor­han­de­ner Mit­tel, zum 01.11.2022 bis 31.10.2025 (Beschäf­ti­gungs­dauer gem. WissZeitVG), mit 65 % der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit und der Gele­gen­heit zur eige­nen wiss. Wei­ter­qua­li­fi­ka­tion (i. d. R. Pro­mo­tion) im Pro­jekt „Digi­tal dis­rup­tion and dis­in­for­ma­tion: chal­len­ges to insti­tu­tio­nal legi­ti­macy and trust­wort­hi­ness“, zu beset­zen.
Die Maß­nahme „Dis­rup­tion and Socie­tal Change“ (TUDiSC) ist Bestand­teil des Vor­ha­bens „Stär­kung von For­schungs­be­rei­chen mit gro­ßem Poten­zial“ im EXU-Schwer­punkt PRO­FIL an der TU Dres­den. Sie soll dazu bei­tra­gen, wiss. Exzel­lenz und inter­na­tio­nale Sicht­bar­keit in allen fünf For­schungs­pro­fil­li­nien der TUD, hier insb. im Poten­zi­al­be­reich „Gesell­schaft­li­cher Wan­del“, zu errei­chen und damit die Uni­ver­si­tät in ihrer Gesamt­heit glei­cher­ma­ßen auf ein hohes Niveau hin zu ent­wi­ckeln. In gemein­sa­mer inter­dis­zi­pli­nä­rer Arbeit geht es darum, Dis­rup­tion als Grund­la­gen­ka­te­go­rie der Erfor­schung gesell­schaft­li­chen Wan­dels zu pro­fi­lie­ren und in ihren Vor­aus­set­zun­gen, Logi­ken und Effek­ten grund­la­gen­ori­en­tiert wie exem­pla­risch-gegen­stands­be­zo­gen genauer zu erfas­sen. Inso­fern, damit die poli­ti­schen, öko­no­mi­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen in den Fokus tre­ten, mit denen sich Gesell­schaf­ten im Umgang mit Dis­rup­tio­nen kon­fron­tiert sehen, hat TUDiSC eine sozial-, geis­tes- und kul­tur­wiss. Ori­en­tie­rung, schließt aber die Exper­tise natur-, tech­nik- und lebens­wiss. Pro­blem­fo­kus­sie­rung not­wen­di­ger­weise mit ein.
Das Pro­jekt „Digi­tal dis­rup­tion and dis­in­for­ma­tion: chal­len­ges to insti­tu­tio­nal legi­ti­macy and trust­wort­hi­ness“ unter­sucht die Aus­wir­kun­gen der digi­tal beding­ten Dis­rup­tion der Ver­brei­tung von akku­ra­ter und ver­trau­ens­wür­di­ger Infor­ma­tion auf poli­ti­sche Insti­tu­tio­nen und ihre Legi­ti­mi­tät. Diese Fra­gen wer­den in Bezug auf vier Dimen­sio­nen digi­ta­ler Infor­ma­tion (Bereit­stel­lung, Beschaf­fung, Ver­brei­tung und Genau­ig­keit) empi­risch ana­ly­siert. Ziel ist, das Wis­sen über die Dis­rup­tion der digi­ta­len Öffent­lich­keit und ihre Aus­wir­kun­gen auf die insti­tu­tio­nelle Dimen­sion der Demo­kra­tie zu erwei­tern.

Aufgabenbeschreibung:

  • empi­ri­sche For­schung (Daten­er­he­bung und Aus­wer­tung digi­ta­ler Infor­ma­ti­ons­flüsse und social media Kom­mu­ni­ka­tion) und ihre theo­rie­ge­lei­tete Ein­ord­nung
  • Mit­ar­beit bei der Prä­sen­ta­tion der wiss. Ergeb­nisse auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len aka­de­mi­schen Ver­an­stal­tun­gen und Kon­fe­ren­zen
  • Mit­ar­beit beim Ver­fas­sen wiss. Ver­öf­fent­li­chun­gen in natio­na­len und inter­na­tio­na­len Zeit­schrif­ten
  • Vor­be­rei­tung und Orga­ni­sa­tion wei­ter­füh­ren­der For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten im TUDiSC-Ver­bund und mit exter­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern (Work­shops u. Ä.).
  • Die Ergeb­nisse die­ser wiss. For­schungs­tä­tig­keit dür­fen für die eigene Qua­li­fi­zie­rung (Pro­mo­tion) ver­wen­det wer­den.

Erwartete Qualifikationen:

  • sehr guter wiss. Hoch­schul­ab­schluss der Fach­rich­tung Poli­tik­wis­sen­schaft oder einer the­ma­tisch nahen Dis­zi­plin (Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Medi­en­wis­sen­schaft)
  • erste Kennt­nisse zu Kom­mu­ni­ka­tion in sozia­len Medien
  • nach­ge­wie­sene Erfah­rung in empi­ri­schen For­schungs­me­tho­den (qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv), insb. von Online-Kom­mu­ni­ka­tion
  • sehr gute Deutsch- und Eng­lisch-Kennt­nisse (schrift­lich und münd­lich).

Unser Angebot:

Für Nach­fra­gen steht Ihnen Prof. Dr. Mari­anne Kneuer (marianne.kneuer@tu-dresden.de) gern zur Ver­fü­gung.
Die TU Dres­den ist eine deut­sche Exzel­lenz­uni­ver­si­tät und bie­tet Ihnen ein leben­di­ges For­schungs­um­feld.

Hinweise zur Bewerbung:

Frauen sind aus­drück­lich zur Bewer­bung auf­ge­for­dert. Sel­bi­ges gilt auch für Men­schen mit Behin­de­run­gen.
Ihre aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung sen­den Sie bitte mit den übli­chen Unter­la­gen (aus­sa­ge­kräf­ti­ges 2-sei­ti­ges Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­ko­pien, Nen­nung einer Refe­renz) bis zum 29.09.2022 (es gilt der Post­stem­pel der ZPS der TU Dres­den) an: TU Dres­den, Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät, Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft, Pro­fes­sur für Poli­ti­sche Sys­teme und Sys­tem­ver­gleich, Frau Prof. Dr. Mari­anne Kneuer, Helm­holtz­str. 10, 01069 Dres­den oder über das Secu­re­Mail Por­tal der TU Dres­den https://securemail.tu-dresden.de als ein PDF-Doku­ment an verena.wielens@tu-dresden.de. Ihre Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt, bitte rei­chen Sie nur Kopien ein. Vor­stel­lungs­kos­ten wer­den nicht über­nom­men.

Hin­weis zum Daten­schutz: Wel­che Rechte Sie haben und zu wel­chem Zweck Ihre Daten ver­ar­bei­tet wer­den sowie wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Daten­schutz haben wir auf der Web­seite https://tu-dresden.de/karriere/datenschutzhinweis für Sie zur Ver­fü­gung gestellt.