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Angebot 97 von 205 vom 04.04.2024, 10:31

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Technische Universität Berlin - Fakultät VI - Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung - FG Geoinformationsverarbeitung in der Umweltplanung

Bei der Technischen Universität Berlin ist/sind folgende Stelle/n zu besetzen:

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich
unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung

Aufgabenbeschreibung:

Die EU-Biodiversitätsstrategie beinhaltet ein Handlungsfeld zum Schutz, zur Wiederherstellung und Erweiterung der Wälder und Offenlandbiotope in der EU, um den Klimawandel zu bekämpfen, den Verlust der biologischen Vielfalt umzukehren und resiliente multifunktionale Ökosysteme zu erhalten. Im Rahmen des Projektes OpenPrioBio soll mithilfe der KI-Methode reinforcement learning und explainable AI eine innovative übertragbare Methode zur Priorisierung schutzbedürftiger Flächen zur Förderung der biologischen Vielfalt entwickelt werden. Diese Methode wird biologische und klimabedingte Faktoren wie Dürre, Feuer, Sturm, Überflutung, Insektenkalamitäten oder das Eindringen invasiver Arten berücksichtigen sowie Habitate mit hoher biologischer Vielfalt in den Blick nehmen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein- Westfalen (LANUV), der Luftbild Umwelt Planung GmbH (LUP) und Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführt.

Wir suchen eine*n hoch motivierte*n Kandidat*in mit Begeisterung für und Erfahrung in der Forschung und der Bereitschaft, aktiv an Kooperationsprojekten mitzuarbeiten. Das Geoinformationslab für Umweltplanung der Technischen Universität Berlin bietet daher eine Stelle als Wiss. Mitarbeiter*innen (m/w/d) im Bereich Fernerkundung und KI an. Das Ziel dieser Stelle im Rahmen des Forschungsprojektes OpenPrioBio ist:

  • Recherche und Aufbereitung relevanter Fernerkundungs-, Geo- und Citizen Science Daten und Biodiversitäts-Referenzdaten für Testgebiete sowie der Aufbau einer Geodatenbank
  • Anwendung des Reinforcement Learning KI-Algorithmus auf ein ausgewähltes Variablenset zur Entwicklung einer angepassten Schutzgebietsstrategie
  • Multiskalenerweiterung durch Integration von verschiedenen Klimaszenarien, Schutzgebietsstrategien und Monitoringmethoden (u.a. Fernerkundungsdaten, Citizen Science Daten)
  • Anwendung des XAI-Algorithmus zur Identifizierung von Treibern

Erwartete Qualifikationen:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) in einem relevanten Fachgebiet, vorzugsweise Umweltwissenschaften, Umweltplanung, Geoökologie, Physische Geographie oder einem verwandten Gebiet mit einem starken Bezug zur Fernerkundung und KI
  • umfangreiche Erfahrungen in der Anwendung von KI und in der Analyse von Fernerkundungsdaten
  • Kenntnisse in den Bereichen Programmierung (R oder Python)
  • Gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse erforderlich; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben

Wünschenswert:

  • Kenntnisse in der europäischen Naturschutzplanung
  • Begeisterung dafür, in einem interdisziplinären Team zu arbeiten

Hinweise zur Bewerbung:

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, CV, Zeugnisse) ausschließlich per E-Mail (in einem zusammengefassten pdf-Dokument, max. 5 MB) an Prof. Dr. Birgit Kleinschmit (birgit.kleinschmit@tu-berlin.de) und Prof. Dr. Annette Rudolph (annette.rudolph@tu-berlin.de).

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.